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Studium

Bewerbung/Zulassung

 

 Allgemein gilt: Alle unterstrichenen Stellen sind Links. Bitte nutzen Sie diese zu Ihrer Information!

 Bewerbungsverfahren

Ein Einstieg in den Master Wirtschaftspädagogik (Master of Science) ist nur zum Wintersemester möglich. Der Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2017/2018 ist der 31. Mai 2017 (Posteingang der Bewerbungsunterlagen in der Zulassungsstelle/Masterbüro). Eine Bewerbung ist je bis 31. Mai online über das FAU-Bewerberportal campo möglich. Bitte beachten Sie, dass für die Bewerbung zuerst eine Registrierung im Identity Management System der FAU notwendig ist und nur eine Bewerbung pro Person und Studiengang möglich ist. Nähere Informationen zur Registrierung finden Sie auf der Homepage des FAU-Bewerberportal campo. Das Portal wird ab dem 4. Mai 2017 bis zum 31. Mai 2017 für Bewerber geöffnet sein.

Die ausgedruckten Bewerbungsunterlagen sind zuzüglich Forschungsdisposition (siehe dazu unten) und den sonstigen im Bewerbungsportal aufgeführten Zeugnissen bis zum 31.5. Posteingang/Deadline an das Masterbüro der Zulassungsstelle der Universität Erlangen-Nürnberg zu schicken. Ein Motivationsschreiben muss nicht beigefügt werden. Es ist nicht Grundlage für das Zulassungsverfahren (siehe nächste Überschrift).

Weitere Infos zu den rein organisatorischen Prozessen der Bewerbung finden Sie auch unter: https://www.fau.de/studium/vor-dem-studium/bewerbung/anmeldung-zum-masterstudium/

 

Zulassungsverfahren !

Das Zulassungsverfahren wird nach folgenden Kriterien gestaltet:

  1. a) Formale Voraussetzung für die Bewerbung auf den Masterstudiengang Wirtschaftspädagogik ist ein abgeschlossener Bachelor Wirtschaftspädagogik, Betriebswirtschaftslehre oder Volkswirtschaftslehre. Als fachverwandt werden zusätzlich die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsmathematik sowie Wirtschaftsjuristen anerkannt. Als nicht fachverwandt werden u. a. eingestuft: Sozialwirt/Sozialökonomik, Kulturwirt, Medienwirtschaft, Wirtschaftspsychologie, Lehramtsstudiengänge mit Wirtschaft.
    Die Hochschule, an der der Abschluss erworben wurde, muss eine staatlichen oder staatlich anerkannte Hochschule (Universität, Fachhochschule, Berufsakademie) sein. Der Studiengang muss akkreditiert sein und eine Dauer von mindestens 3 Jahren haben.
    Bildungsausländer müssen zusätzlich Deutschkenntnisse auf dem Level DSH 2 oder/or TestDaF 4 nachgewiesen werden.
  2. b) Zum Bewerbungszeitpunkt (Deadline 31.5.) müssen 135 ECTS bei einem 6-semestrigen Bachelor und 162 ECTS bei einem 7-semestrigen Bachelor vorliegen. Die zum Bachelorabschluss fehlenden ECTS müssen spätestens bis zum Ende des zweiten Mastersemesters nachgereicht werden.
  3. c) Alle Studienbewerber werden zusätzlich auf ihre fachliche und sonstige Eignung überprüft. Das Zulassungsverfahren erfolgt in einem zweistufigen Prozess. Auf jeder Stufe werden die Kompetenzen bepunktet. Wer einen Punktwert über 70 erreicht, erhält einen Studienplatz. Wer in Stufe 1 unter 50 Punkten liegt, erhält keinen Studienplatz, wer zwischen 50 und 69 Punkten liegt, muss sich einer zusätzlichen Bewertung in Stufe 2 unterziehen. In Stufe 1 wird die fachwissenschaftliche Kompetenz sowie die wissenschaftliche Kompetenz bewertet. Bepunktet werden:
  • die Note im Bachelor oder Diplom,
  • Qualität und Umfang von wirtschaftspädagogischen Vorleistungen, alternativ kann ein Nachweis über die Ausbildereignungsprüfung, ein Nachweis der Prüfung „Gepr. Berufspädagoge/Gepr. Berufspädagogin (BBiG)“und ein Nachweis über berufspraktische Tätigkeiten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung und Personalentwicklung nach dem Studium mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden. Sofern keine Leistungen vorhanden sind, wird dieser Bereich mit 0 bepunktet, ein Weiterkommen im Verfahren ist trotzdem grundsätzlich möglich,
  • eine selbständig abzufassende Forschungsdisposition zu einem vom Lehrstuhl festgelegten Thema, das für alle Kandidaten im Bewerbungszeitraum gleich ist. Hier finden Sie das Merkblatt, Thema 2017 (Download) und Formatvorlage zur Forschungsdisposition.

In Stufe 2 erfolgt ein 20-minütiges Auswahlgespräch mit integrierter Kurzpräsentation zu einem vom Lehrstuhl festgelegten Thema, das für alle Kandidaten im Bewerbungszeitraum gleich ist. Hier finden Sie das Merkblatt und Thema 2017 zur Kurzpräsentation.

Alternativen

Für den Masterstudiengang gilt der Vorrang des Tätigkeitsfeldes I (siehe Berufsziele). Studierende, die sich voll und ganz auf eine Tätigkeit im Personalmanagement konzentrieren wollen, empfehlen wir den Studiengang Arbeitsmarkt und Personal in unserem Fachbereich. Alternativ weisen wir im regionalen Umfeld auf den Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre im Studienschwerpunkt „Führung und Personal (F & P)“ oder „Personalentwicklung und -management (PEM)“ der Universität Bamberg hin. Gerade Studiengänge in Management und Betriebswirtschaftslehre bieten meist eine Reihe von Möglichkeiten zur Spezialisierung in diesem Bereich. Auch Studiengänge an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) bieten oft gute Spezialisierungen in diesem Bereich.

Da in der Vergangenheit immer wieder Bewerberinnen und Bewerber abgewiesen werden mussten, empfehlen wir Ihnen, auch ein Wirtschaftspädagogik-Studium an einer anderen Universität ins Auge zu fassen. In Bayern bieten die LMU München und die Universität Bamberg entsprechende Studiengänge an. Auch ein Studium außerhalb von Bayern ist nicht nur möglich, sondern kann den Horizont nachhaltig erweitern. Eine Orientierung bietet die WiPäd-Landkarte.

Zulassung unter Auflagen für reine Wirtschaftswissenschaftler (Quereinsteiger)

Für Bewerber, die bisher noch keine oder nicht gleichwertige wirtschaftspädagogische Module absolviert haben, wird die Zulassung unter der Auflage ausgesprochen, folgende Bachelormodule innerhalb der ersten zwei Semester des Masterstudiengangs nachzuholen:

  • Grundlagen der Wirtschafts- und Betriebspädagogik (Angebot nur im Wintersemester)
  • Schulpraktische Studien (Angebot nur im Wintersemester)
  • Berufs- und wirtschaftspädagogische Vertiefung (Angebot im Wintersemester und im Sommersemester)

Die Frist von 2 Semestern zum Nachholen der Module ist zwingend sowohl für den Vollzeit- als auch für den Teilzeitmodus. Die Veranstaltungen „Grundlagen der Wirtschafts- und Betriebspädagogik“ und „Schulpraktische Studien“ können nur im Wintersemester belegt werden. Achten Sie also dringend darauf, dass Sie diese beiden Veranstaltungen direkt absolvieren, sonst ist eine Auflagenerfüllung nicht möglich. Hinweise zu einem Sonderkurs, der die Module Grundlagen der Wirtschafts- und Betriebspädagogik und Schulpraktische Studien in verkürzter Zeit im WS verbindet, sowie das Merkblatt zum Schulpraktikum finden Sie unter „Studienaufbau“.

Zulassung unter Auflagen für Wirtschaftspädagogen

Wirtschaftspädagogen, die statt der Schulpraktischen Studien in ihrem Bachelorstudium das Wahlmodul „Erkundungsprojekt“ gewählt haben, erhalten die Auflage, die Schulpraktischen Studien aus dem Bachelor nachzuholen.

Eingeschränkte Zulassung für Studienrichtung II

Bewerber, die in ihrem Bachelorstudiengang nicht das Zweitfach im Umfang von 15 ECTS bei Bewerbung studiert haben, können sich zunächst nicht für Studienrichtung II bewerben, sondern müssen sich auf Studienrichtung I bewerben. Sie können aber im Masterstudium in die Studienrichtung II wechseln, wenn sie die Bachelormodule des Zweitfachs über unser gesondertes Zertifikatsprogramm parallel zum Master nachgeholt haben. Da durch das Nachholen der Zweitfachbachelormodule die Studienzeit von vier Semestern plus maximal zwei Überziehungssemestern kritisch wird, empfehlen wir, die ersten zwei Semester in Teilzeitform zu studieren, da sich die Regelstudienzeit entsprechend verlängert.

Achten Sie dringend darauf, dass Sie sich formal richtig bewerben. Also bewerben Sie sich keinesfalls für Studienrichtung II, wenn Sie die Voraussetzungen von 15 ECTS Zweitfach nicht erfüllen. Falls Sie sich trotzdem auf Studienrichtung II bewerben wird Ihr Antrag sofort formal abgewiesen, eine Umschichtung in Studienrichtung I auf informellem Wege ist nicht möglich. Also bewerben Sie sich bitte korrekt auf Studienrichtung I, dann können wir Sie in das Auswahlverfahren nehmen.

Besondere Auflagen für das Studium des Zweitfachs Sport

Das Zweitfach Sport kann nur studiert werden, wenn die im Folgenden aufgeführten Nachweise erbracht werden. Diese sind nicht bei der Einschreibung vorzulegen, sondern werden bei der Anmeldung zu den ersten Lehrveranstaltungen im Institut für Sportwissenschaft und Sport kontrolliert, nähere Informationen können Sie bei Frau Dr. Bracher einholen (birgit.bracher@sport.uni-erlangen.de):

  1. Bestehen einer Eignungsprüfung gemäß der Qualifikationsverordnung in der jeweils geltenden Fassung,
  2. Nachweis des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Silber der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft oder der Wasserwacht; nicht älter als drei Jahre,
  3. Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe; nicht älter als drei Jahre, mind. 16 Ausbildungsstunden,
  4. Nachweis eines Praktikums von 50 Übungsstunden in einem Sportverein; der Nachweis kann durch eine Übungsleiterlizenz ersetzt werden; näheres regelt die Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.