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Masterarbeit

 

Im Folgenden werden die organisatorischen Abläufe für die Bewerbung auf eine Betreuung für die Masterarbeit am Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung erläutert, sowie generelle Punkte, die wegen des Übertritts zum Referendariat zu beachten sind, wenn Sie an anderen Lehrstühlen schreiben.

1. Zeitschiene für Masterarbeiten, wenn das Referendariat für September oder Februar des folgenden Jahres anvisiert ist

Bewerbung auf eine Masterarbeitsbetreuung bis 15. November bis 15. Mai
Zuteilung der Betreuer (wird auf Homepage Startseite bekannt gegeben) bis 20. November bis 20. Mai
Ansprache der zugeteilten Betreuer durch die Studenten: erste Grobabsprache von möglichen Themen bis 10. Dezember bis 10. Juni
Forschungsdisposition und Anmeldung bis 15. Januar bis 10. Juli
Abgabe der Masterarbeit bis 15. Juli bis 10. Januar
Meldung des Bestehens der Masterarbeit (ohne Note) an das Prüfungsamt durch den Lehrstuhl bis 20. Juli bis 13. Januar
Erstellung von vorläufigen Examensbestätigungen durch das Prüfungsamt für das Kultusministerium(die vorläufige Examensbestätigung muss bei Frau Späth vorab beantragt werden) bis 15. August bis Ende Januar
Referendariatseintritt Anfang September Mitte Februar

Wenn Studenten nicht in das Referendariat wollen, dann können Anmelde- und Abgabezeitraum auch flexibel nach hinten verschoben werden, die Bewerbungsfristen bleiben.

Für das Referendariat ist die Deadline fix, da das Prüfungsamt auf Basis der Bestehensmeldung vorläufige Examensbestätigungen für das Kultusministerium erstellen muss. Hierfür benötigt Frau Späth einen Zeitpuffer von einem Monat, da 70 – 100 Master gleichzeitig diese Bestätigung brauchen.Wer die Masterarbeit nach dem 15. Juli/10. Januar abgibt, muss den nächsten Referendariatstermin wahrnehmen. Die Abgabetermine gelten auch, wenn Sie an einem anderen Lehrstuhl (z. B. im Zweitfach schreiben). Informieren Sie bitte entsprechend Ihre Betreuer an den Fremdlehrstühlen!

2. Bewerbungsverfahren

2.1 Bewerbung auf Masterarbeiten bei Prof. Stender

Hierzu ist kein Bewerbungs- und Zuteilungsverfahren zu beachten. Sprechen Sie bitte Herrn Prof. Stender direkt an, indem Sie sich einen Termin im Sekretariat bei Frau Späth geben lassen. Die Bewerbungsfrist aus der Tabelle gilt für Prof. Stender  nicht, Sie können bei Prof. Stender jederzeit mit Ihrer Arbeit beginnen. Es wird jedoch empfohlen, sich nach dem obenstehenden Zeitplan zu richten. Wenn Sie ins Referendariat möchten, so ist das Einhalten der Anmelde- und Abgabefristen (siehe Tabelle oben) zwingend.

2.2 Bewerbung auf Masterarbeiten bei Prof. Wilbers und seinen Mitarbeiter(inne)n

Für Masterarbeiten bei Prof. Wilbers und seinen Mitarbeiter(inne)n ist eine Bewerbung erforderlich, in der Sie eine Prioritätenliste der Betreuer angeben.
Das Bewerbungsformular finden Sie hier (Download).
Nach Bewerbungsschluss nimmt der Lehrstuhl eine Verteilung auf die Betreuer unter Berücksichtigung der Prioritätenangaben vor. Nach Bekanntgabe der Zuteilung auf der Homepage, können die jeweiligen Betreuer direkt angesprochen werden, um erste Themenabsprachen vorzunehmen. Den Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten finden Sie hier (Download).

3. Themen

3.1 Themen Prof. Wilbers (aktualisiert 03.06.2017)

  • Projekte in Zusammenarbeit mit dem VDI für Berufspädagogen: Unterrichtskonzepte im Zusammenhang mit dem VDI-Schülerforschungszentrum Richard Willstätter in Nürnberg (z.B. mit Raspberry Pi  oder 3-Druck); Zusammenarbeit berufliche Schulen und Gymnasien im Kontext des VDI (z.B. entsprechend VDI-Zukunftspiloten)
  • Kritische Bewertung des SAFARI-Prozesses bzw der SAFARI-Tools in der UniSchule (BePäd oder WiPäd; Zusammenarbeit mit mir)
  • Analyse der Standortfaktoren von Wirtschaftsschulen (nur WiPädler, Zusammenarbeit mit Kultusministerium)
  • E-Prüfungen im Hochschulbereich (Zusammenarbeit mit dem Fortbildungszentrum der FAU)
  • Industrie 4.0: Konsequenzen für die Bildungsziele an beruflichen Schulen (Zusammenarbeit mit Unternehmen oder Schulen; BePäd oder WiPäd)
  • ERP-Systeme (SAP R/3, S/4HANA) für berufliche Schulen (ggf. Zusammenarbeit mit beruflichen Schulen)
  • Konsequenzen von Lernfabriken für die kaufmännische Ausbildung (ggf. Zusammenarbeit mit Schulen in BW)
  • Wie sieht eine moderne Ausstattung für Schulen (Anlagen, Lernmittel, Räume, …) im fertigungstechnischen Bereich aus? (Zusammenarbeit mit einer Berufsschule, nur BePäd)
  • Aus- und Weiterbildung im Zeitalter von Industrie 4.0 (ggf. Betrachtung in einzelnen Branchen, ggf. Zusammenarbeit mit Branchen bzw. Verbänden/Unternehmen; BePäd oder WiPäd)
  • Moderne Konzepte des Lernens am Arbeitsplatz, insbesondere im Zeitalter von Industrie 4.0
  • E-Learning (Schwerpunkte sind noch zu definieren, z.B. Einsatz von Virtual- und Augmented-Reality-Brillen wie Oculus Rift, Sprachsteuerung, Lernzeuge bzw. Learnstruments, Learninganalytics, big date in Lehr-/Lernprozessen)
  • Mittlere Ebene an beruflichen Schulen (ausgewählte, gemeinsam abzusprechende Arbeiten in Zusammenarbeit mit beruflichen Schulen in Nürnberg)
  • Sprachförderung an beruflichen Schule (Schwerpunkt und Schulform, Kooperationspartner wäre abzustimmen)
  • Kompetenzorientierung: Erarbeitung unterschiedlicher Begriffsverständnisse, Verbreitung von Begriffsverständnissen bei Lehrkräften, Stand in den Schulen der Stadt Nürnberg
  • Unterricht(skonzepte) unter Einsatz von interaktiven Whiteboards (in Zusammenarbeit mit der beruflichen Schule 9 in Nürnberg)
  • Analyse der Lernkompetenz/Lernstrategien (in Zusammenarbeit mit der Berufsschule V in Augsburg): Im Zentrum der Masterarbeit steht die Analyse der Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler der Berufsschule V und das Ableiten von sich daraus ergebenden Konsequenzen. Dabei soll untersucht werden, welche lernrelevanten Kompetenzen und Strategien die Schülerinnen und Schüler mitbringen und es soll analysiert werden in welchem Umfang diese für den Unterricht und die Vorbereitung auf Leistungsnachweise genutzt werden. Aus der Analyse sollen für die Schule Konsequenzen aufgezeigt werden, zum Beispiel Hinweise zu Kompetenzen, die aufgrund der Erhebungsergebnisse in das Zentrum der schulischen Arbeit gestellt werden sollten.
  • Individualfeedback an der FOS/BOS Erlangen: Entwicklung einer Kultur für Induvidualfeedback an der FOS/BOS Erlangen, die durch den Einsatz von Feedback-Apps unterstützt wird.

 3.2 Themen Hahn

  • Entwicklung von Förderkonzepten oder Evaluationsinstrumenten für konkrete Unterkompetenzen aus den Bereichen: Lernkompetenz- Sozialkompetenz- Selbstkompetenz- Interkulturelle Kompetenz
  • Evaluation oder Entwicklung von Konzepten im Rahmen von fächerübergreifendem Unterricht auf der Basis von Gütekriterien – Kombinationsmöglichkeiten von Wirtschaftsfächern mit dem Zweitfach
  • Binnendifferenzierungspotential ausgewählter Unterrichtsmethoden vor dem Hintergrund eines speziellen Heterogenitätsaspektes
  • Ableitung von Schlussfolgerungen für den Unterricht aus psychologischen Theorien: Lerntheorien- Transfertheorien
  • Soll-Ist bzw. Theorie-Praxisvergleiche zu aktuellen Themen im Kontext beruflicher Schulen, z. B. Qualitätsmanagement, Schulentwicklung, Förderkonzepte in JoA und BVJ

Zusätzlich können eigene Themenwünsche aus dem schulischen Bereich eingebracht werden.

 3.3 Themen Schalek

  • Theorie-Praxisvergleiche zu ausgewählten Themen aus dem aktuellen Kontext der beruflichen Aus- und Weiterbildung, z. B.
    • Stärken und Defizite des Dualen Systems,
    • Verständnis von Qualität bei Weiterbildungsträgern, etc.
  • Entwicklung von Trainings zu bestimmten Kompetenzbereichen (Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit, etc.)
  • Einsatzmöglichkeiten von e-learning Modulen in der Beruflichen Aus- und Weiterbildung
  • Employer Branding (nur in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen)

Eigene Themenwünsche zu den Themenbereichen Aus- und Weiterbildung, ggf. auch als Praxisarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen sind nach Rücksprache möglich.

3.4 Themen Schirmer

LehrplanPlus Wirtschaftsschule:

  • Implementierung des neuen Lehrplans (an einzelnen Wirtschaftsschulen)
  • Analyse der (überfachlichen) Kompetenzformulierungen im Lehrplan (z. B. unterschiedliche Fächer im Vergleich; eignet sich ggf. für Studierende mit Zweitfach)
  • Modellierung überfachlicher Kompetenzen, insbesondere Elaborationsstrategie
  • Assessmentgestaltung
  • Evaluation eines Webshops für den Unterricht an Wirtschaftsschulen (Webshop wurde bereits im Rahmen einer Masterarbeit erstellt)
  • Erstellung von Unterrichtsmaterial für den Einsatz des Webshops
  • Rolle der Lehrkraft

Berufsschule, FOS, BOS:

  • Evaluation von Lernsituationen in Zusammenarbeit mit der B6 der Stadt Nürnberg
  • Implementierung Selbstregulierten Lernens
  • Modellierung überfachlicher Kompetenzen
  • Systematische Förderung von Lern- und Arbeitsstrategien/überfachlicher Kompetenzen
  • Assessmentgestaltung
  • Rolle der Lehrkraft

3.5 Themen Bader

Individuell zu konkretisierende Themen im Bereich Zusammenarbeit von Lehrkräften (in Kooperation mit einer beruflichen Schule):

  • Mehrperspektivische Erfassung von Lehrerteamarbeit im Rahmen der Didaktischen Jahresplanung
  • Unterstützungsfaktoren der Lehrerteamarbeit
  • Analyse und Evaluation ausgewählter Formen der Zusammenarbeit von Lehrkräften
  • Erfolgsfaktoren für die Zusammenarbeit von Lehrkräften
  • Personale und/oder organisationale Faktoren der Zusammenarbeit von Lehrkräften

Individuell zu konkretisierende Themen im Bereich der didaktischen Jahresplanung/Lernfeldkonzept

  • Bedeutung und Nutzen der didaktischen Jahresplanung
  • Stand der Umsetzung an den beruflichen Schulen
  • Verknüpfung von Lernsituationen und didaktischer Jahresplanung
  • Rolle der Lehrkraft

In Absprache können weitere Themen zur Teamarbeit und zur didaktischen Jahresplanung gewählt werden.

3.6 Themen Ring

Themen rund um E-Learning (allgemein):
Entwicklung von Konzepten, Schulungen, Handreichungen, Gütekriterien und Gestaltungsempfehlungenzu ausgewählten E-Learning-Methoden:

  • Lernen in und mit Virtual Reality (VR)
  • Lernen mit Augmented Reality (AR)
  • Game Based Learning
  • Virtuelles Klassenzimmer, Webinar & Tele-Teaching
  • u. v. a. m.

Themen rund um Corporate E-Learning:

  • E-Learning Content-Entwicklung
  • User generated Content
  • Veränderung von E-Learning durch Industrie 4.0 & Digitalisierung
  • E-Learning on-the-job / Lernen im Prozess der Arbeit digital unterstützen / Performance Support

Themen in Kooperation mit der virtuellen Berufsoberschule Bayern (VIBOS, Sitz in Erlangen):

  • Diese Themen werden individuell mit der VIBOS abgestimmt – Informationen unter www.vibos.de

3.7 Themen Tress

Themengebiet: E-Learning an Hochschulen

  • Akzeptanz von E-Learning aus der Studierendenperspektive
  • Bedarfsanalyse und Handlungsempfehlung zur Gestaltung von E-Learning aus der Studierendenperspektive
  • Lehrveranstaltungskonzeption zum Themengebiet „Aufbau einer E-Learning-Kompetenz“
  • Konzeption und Umsetzung eines E-Learning-Kurses in Kooperation mit dem FBZHL (Fortbildungszentrum Hochschullehre). Bevor das Thema gewählt wird, unbedingt Rücksprache mit Herrn Tress halten.

3.8 Themen Schuh

Themen Rund um Führung in der Arbeitswelt 4.0 (betriebliche Themenstellung)

 

3.9 Themen Prof. Stender
(persönliche Direktbewerbung, Terminvergabe über das Sekretariat)

Im ersten Teil finden Sie eine Auflistung von Themenvorschlägen für die angebotsorientierte Variante A. Bei den meisten Themen handelt es sich um Literaturstudien. Wenn Sie Interesse an den Themen haben, so sei vor einem Gespräch dringend empfohlen, eine erste Literaturrecherche über www.ldbb.de durchzuführen. Hier finden Sie zu allen Themen zahlreiche – auch aktuelle – Literaturhinweise mit Kurzzusammenfassungen. Auf dieser Grundlage sollten Sie für ein erstes Gespräch ein 1-2seitiges Exposee erstellen, in dem Sie darlegen, wie Sie das Thema angehen wollen und wo Sie Schwerpunkte legen wollen. Bitte machen Sie sich unbedingt mit dem Literaturserver vertraut (und verwenden bspw. die erweiterte Suche mit dem Thesaurus-System; überlegen Sie sich auch ähnliche Begriffe für Ihre Suche.).

Im zweiten Teil der Liste finden Sie thematische Hinweise, die Ihnen die Generierung möglicher Themen für eine nachfrageorientierte Variante B (Themenvorschläge von Ihnen) erleichtern sollen: Welche Themen sind als Literaturarbeit oder in Kooperation mit Praxispartner – im Rahmen einer Masterarbeit – denkbar?

Teil 1: Themenvorschläge (angebotsorientierte Variante A):

  1. Interkulturelle Kompetenz: Begriff und Wege zur Förderung in der beruflichen Erstausbildung und Personalentwicklung
  2. Heterogenität: Belastung, Chance oder Herausforderung für Ausbildung und Personalentwicklung?
  3. Coaching im Übergangs- und dualen System – eine Diskussion vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der Personalentwicklung
  4. Eignungstests und Potenzialanalysen beim Übergang in die Ausbildung: Konzepte – Aussagekraft – Probleme
  5. Zur Chancengleichheit von Frauen in betrieblicher Aus- und Weiterbildung
  6. Lernortkooperation in der dualen Ausbildung durch digitale Medien? Neue Ansätze – alte Probleme?
  7. Schulische Berufsausbildung in der bildungspolitischen Diskussion – Didaktische Konzepte – Erfahrungen – Probleme
  8. Fachkräftemangel in den Gesundheitsberufen: Ausbildung, Personalbeschaffungsstrategien und Personalentwicklung im Zeichen des demographischen Wandels
  9. Hochschulzulassung ohne Abitur – ein Ansatz zur Korrektur sozialer Ungleichheit im deutschen Bildungssystem?
  10. Abschlussprüfungen in den kaufmännischen Berufen: Instrumente – Evaluationen – Probleme
  11. Alphabetisierung in Ausbildung und Arbeitswelt
  12. Ausbildungsabbruch: Ursachen und Strategien der Prävention
  13. Begabtenförderung in der beruflichen Bildung

Neben den genannten thematischen Beispielen sind natürlich auch weitere reine Literaturarbeiten möglich. Ich erwarte Ihre Vorschläge!

 

Teil 2: Ideen zur Themengenerierung (nachfrageorientierte Varainte B):

Vergleichen Sie hierzu „Teil 2: Ideen zur Themengenerierung für die nachfrageorientierte Variante“ in der Rubrik „Bachelorarbeiten Prof. Stender“. Dabei sollen sich die Themenvorschläge im Bereich der Masterarbeit bzgl. Umfang und Niveau von Bachelorarbeiten unterscheiden. Dies wird in einem ersten Sprechstundentermin geklärt.