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Berufssprache Deutsch

Das Fach „Berufssprache Deutsch“ in den FAU-Studiengängen ist die für die beruflichen Schulen eng mit dem Kultusministerium sowie dem Lehrstuhl für Deutsch als Zweitsprache abgestimmte passgenaue Ausbildung als Unterrichtsfach im Sinne des Art. 12 Abs. 1 Nr. 3 des BayLBG. Das Unterrichtsfach „Berufssprache Deutsch“ dient der Gestaltung sprachsensiblen Unterrichts in der beruflichen Bildung und der Umsetzung des Prinzips Berufssprache Deutsch in den Fachbereichen bzw. dem berufsbezogenen Unterricht und soll neben dem Unterricht auch für beratende Aufgaben im Hinblick auf sprachsensiblen Unterricht und sprachsensible Prüfungen qualifizieren.

Das Fach wird im Vorbereitungsdienst entsprechend wieder als Seminar für das Unterrichtsfach „Berufssprache Deutsch“ aufgegriffen und gehört auch zu den Unterrichtsfächern, für die gegenwärtig im Einstellungsverfahren ein Bonus gewährt wird. Es wird in jedem Durchlauf ein entsprechendes Seminar angeboten.

Das Unterrichtsfach „Berufssprache Deutsch“ inkludiert nicht den formalen Abschluss des Erweiterungsstudiums der Didaktik des Deutschen als Zweitsprache (DiDaZ). Auch weiterhin ist dieser Abschluss mit einer Staatsexamensprüfung abzuschließen. Es gibt im Hinblick auf die Einsatzmöglichkeiten an den beruflichen Schulen keinen Grund, das Unterrichtsfach „Berufssprache Deutsch“ durch das Staatsexamen in DiDaZ zu erweitern oder gar zu ersetzen. Es können für DiDaZ und Berufssprache Deutsch kein Bonus gedoppelt werden. Die Erweiterung in DiDaZ kann eine Alternative zum Unterrichtsfach „Berufssprache Deutsch“ sein, wenn z.B. an einer Hochschule oder in einem Studiengang dieses Unterrichtsfach nicht angeboten wird.

Für diejenigen, die z.B. in BAMF-Kursen (Integrationskurse oder berufsbezogene Sprachkurse) oder im Ausland unterrichten wollen, kann Prof. Michalak für Absolventen des Unterrichtsfaches „Berufssprache Deutsch“ eine Bescheinigung bzw. ein Zertifikat ausstellen, in dem ich die Inhalte und ECTS-Punkte auflistet werden. Für die Schule in Bayern bringt das keinen weitergehenden Mehrwert. Für die Schulen in anderen Bundesländern oder im Ausland kann dies von Vorteil sein.