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Anfertigung Bachelorarbeiten bei Herrn Prof. Stender

 

Bewerbung auf Bachelorarbeiten bei Prof. Stender

Für die Bewerbung auf Bachelorarbeiten können Sie Herrn Prof. Stender direkt ansprechen (Termin über Frau Späth). Sie können bei Prof. Stender jederzeit mit Ihrer Arbeit beginnen. Es wird jedoch empfohlen, sich nach dem unten stehenden Zeitplan zu richten. Sie können sowohl eigene Themen einbringen (nachfrageorientierte Variante), als auch aus den Themen von Prof. Stender eines wählen (angebotsorientierte Variante).

 Ansprüche an die Bachelorarbeit

Die Bachelorarbeit soll nachweisen dass der/die Studierende im Stande ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem selbstständig mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden zu bearbeiten und die Ergebnisse in sachgerechter Form zu präsentieren. Für die Bachelorarbeit sind 12 ECTS (entsprechend 360 Arbeitsstunden) vorgesehen. Parallel zur Erstellung der Bachelorarbeit ist gemäß Bachelorprüfungsordnung ein Seminar zur Bachelorarbeit zu besuchen. Es wird mit weiteren 3 ECTS angerechnet.

Die Vergabe von Bachelorarbeitsthemen orientiert sich bei Prof. Stender formal am bisherigen Verfahren bei der Vergabe von Diplomarbeiten. Zwei Varianten mit je 2 Typen sind denkbar:

Variante A
(angebotsorientiert)
Variante B
(nachfrageorientiert)
Typ 1
(Einzelarbeit)
Nur im Ausnahmefall Vorwiegend kleinere kreative Projekte in Unternehmen;
auch Literaturarbeiten
Typ 2
(Gruppenarbeit)
Über die Webpages Vorwiegend anspruchsvollere Projekte in Unternehmen;
auch Literaturarbeiten

Variante A: Angebotsorientierte Variante

Die Studierenden wählen in der Angebotsvariante aus dem Themenangebot, das Prof. Stender über seine webpages bekannt gibt, ein Thema aus. Die Themen von Prof. Stender finden Sie hier.

Variante B: Nachfrageorientierte Variante

In der Nachfragevariante schlagen die Studierenden Themen vor. Diese Variante ist vor allem (aber nicht nur!) für solche Fälle gedacht, bei denen die Bachelorarbeit in einer Zusammenarbeit mit Partnern in der Praxis (Schulen, Betriebe, Weiterbildungsinstitutionen etc.) durchgeführt werden soll. Eine solche Zusammenarbeit mit Partnern in der Praxis wird nachdrücklich befürwortet. Die Zusammenarbeit kann dabei mehrere Formen annehmen. Beispiele sind kleinere Erhebungen, die in der Praxis durchgeführt werden oder aber theoriegeleitete, kreative Entwicklungen von Maßnahmen oder Instrumenten bei den Praxispartnern. Im Vorfeld wird Prof. Stender prüfen, ob das vorgeschlagene Thema auch für Bachelorkandidaten bearbeitbar ist (oder ob es nicht eher den Anforderungen einer Masterarbeit entspricht). Auch reine Literaturarbeiten sind in dieser nachfrageorientierten Variante in Form von Einzel- oder Gruppenarbeiten denkbar.

Beide Varianten werden in Form von
Typ 1: Einzelarbeiten und
Typ 2: Gruppenarbeiten

angeboten.

Präferiert wird die Vergabe von Arbeiten des Typs 2 (Gruppenarbeiten), da hier komplexere Arbeiten, vor allem auch Themen aus der betrieblichen Praxis, im Team bearbeitet werden können. Die Bearbeitung solcher anspruchsvolleren Themen aus dem Unternehmensbereich soll die Attraktivität des Bachelorkandidaten auf dem Arbeitsmarkt für Bachelorabsolventen erhöhen. Die Gruppengröße sollte in der Regel zwei Studierende umfassen, im begründeten Ausnahmefall auch drei. Bei der Erstellung der Arbeit ist auszuweisen, wer welche Teile und Forschungs-/Entwicklungsaktivitäten ergriffen hat. Denkbar wäre bspw., dass ein(e) Kandidat(in) den theoretischen Teil einer Arbeit übernimmt, ein(e) andere(r) den empirischen bzw. kreativen Part. Prof. Stender begrüßt es ausdrücklich, wenn sich zeitgleich zwei Bachelorkandidaten um eine Arbeit des Typs 2 bewerben.

Themen vom Typ 1 (Einzelarbeit) werden vor allem in der Variante B (nachfrageorientierter Ansatz) betreut. Das heißt: Hier können Studierende eigene Vorschläge unterbreiten.

Das Seminar zur Bachelorarbeit wird bei Prof. Stender durch eine verpflichtende Teilnahme an mindestens vier Sprechstundenterminen ersetzt. Dabei kann es sich auch um E-Sprechstunden handeln. Ein typischer Ablauf könnte wie folgt aussehen:

Sommersemester Wintersemester
Vor Januar Vor Juli Suche nach Themen (auch bei Unternehmen, individuell)
Januar Juli Bewerbung (Einzel oder Gruppe) um ein Arbeitsthema. In der nachfrageorientierten Variante B ist ein zweiseitiges Konzeptpapier vorzulegen.
Februar/März: August/
September
Erweiterung des Konzeptpapiers (auf 4 Seiten): Präzisierung des Arbeitsthemas, Vorschlag der Arbeitsteilung bei Gruppenarbeiten, erste Vorlage zur auszuwertenden Literatur, Projektplan.
April Oktober Anmeldung der Bachelorarbeit (Erweiterung des Konzeptpapiers um Grobgliederung; Erweiterung auf 6 Seiten).
Juni Dezember Bericht über den Zwischenstand (6 Seiten: Stand Theorie, Empirie/Konzept).
Juli Januar Abgabe der Bachelorarbeit (pro Person etwa 30 – 40 Seiten).

Die Konzeptpapiere und der Zwischenbericht bilden die Studienleistung des Seminars zur Bachelorarbeit. Es werden keine Noten vergeben. Auf der Grundlage der genannten Studienleistungen wird lediglich die erfolgreiche Teilnahme bestätigt.

Es wird empfohlen, sich frühzeitig (auch vor Januar) um ein Thema zu kümmern, insbesondere dann, wenn eine Gruppenarbeit erstellt werden soll, aber ein „zweiter Mann“ bzw. eine „zweite Frau“ fehlt. In diesem Fall wird eine Liste im Sekretariat geführt und „Suchmeldungen“ über die Homepage geschaltet. Auch wird empfohlen, bei Gruppenarbeiten etwas zeitversetzt zu arbeiten (ggfs. beim Anmeldetermin berücksichtigen!), da eine Gesamtarbeit, die normalerweise sechs Monate umfasst nicht problemlos dadurch in drei Monaten zu realisieren ist, dass doppelt so viele Bearbeiter vorhanden sind. Die oben genannten Termine sind daher als Richt-Termine zu verstehen. Der Umfang einer Bachelorarbeit sollte etwa 30 – 40 Seiten pro Person betragen.

Arbeitsthemenvorschläge für Bachelorarbeiten bei Prof. Stender

Die nachfolgende Liste konkretisiert das formale Verfahren zur Anfertigung von Bachelorarbeiten unter inhaltlichen Gesichtspunkten (zum Verfahren siehe „Anfertigung Bachelorarbeiten Prof. Stender“).

Im ersten Teil finden Sie eine Auflistung von Themenvorschlägen für die angebotsorientierte Variante A. Bei den meisten Themen handelt es sich um Literaturstudien. Wenn Sie Interesse an den Themen haben, so sei vor einem Gespräch dringend empfohlen, eine erste Literaturrecherche über www.ldbb.de durchzuführen. Hier finden Sie zu allen Themen zahlreiche – auch aktuelle – Literaturhinweise mit Kurzzusammenfassungen. Auf dieser Grundlage sollten Sie für ein erstes Gespräch ein 1-2 seitiges Exposee erstellen, in dem Sie darlegen, wie Sie das Thema angehen wollen und wo Sie Schwerpunkte legen wollen. Bitte machen Sie sich unbedingt mit dem Literaturserver vertraut (und verwenden bspw. die erweiterte Suche mit dem Thesaurus-System; überlegen Sie sich auch ähnliche Begriffe für Ihre Suche.).

Im zweiten Teil der Liste finden Sie thematische Hinweise, die Ihnen die Generierung möglicher Themen für die nachfrageorientierte Variante B erleichtern sollen: Welche Themen sind als Literaturarbeit oder in Kooperation mit Praxispartner – im Rahmen einer Bachelorarbeit – denkbar? Mit diesen thematischen Rahmenvorschlägen können Interessenten im Vorfeld der Arbeit Kooperationsgespräche mit Unternehmen, Weiterbildungsanbietern, Schulen etc. führen.

Teil 1: Angebotsorientierte Variante

1. BVJ, BGJ und BFS im Ländervergleich – eine Analyse zum aktuellen Stand

Ausgehend von den im Lehrbuch „Berufsbildung in der Bundesrepublik Deutschland (Band 2)“ im Kapitel 3.1.6 genannten Regionalspezifika bei den beruflichen Vollzeitschulen beinhaltet die Arbeit eine Analyse und einen Vergleich der Entwicklungen bis heute. Ergebnis soll eine systematische Synopse zu den genannten Bildungsgängen sein, die über einen Aktualisierungsserver zum Lehrbuch zugänglich gemacht werden soll.

2. Berufsausbildung in Schulen – Erfahrungen aus Deutschland und Österreich

Angesichts der problematischen Versorgungslage gewinnen vollqualifizierende vollzeitschulische Angebote zunehmend an Bedeutung. In Deutschland haben solche Angebote, die als Alternative zu einer dualen Ausbildung gedacht sind, den Ruch der Zuverlässigkeit. Ist dies gerechtfertigt? Die Arbeit soll Erfahrungen aus Deutschland und Österreich bündeln. Gerade in Österreich liegen hierzu umfangreiche Informationen vor. Aber lassen sich diese auf Deutschland übertragen? Ergebnis der Arbeit soll eine kurze und prägnante Zusammenfassung sein, die über einen Aktualisierungsserver zum Lehrbuch zugänglich gemacht werden soll.

3. Zur Diskussion theoriegeminderter, praxisbezogener zweijähriger Ausbildungsberufe: Positionen, aktueller Stand und Erfahrungen (Literaturstudie)
 
4. Ausbildungs- und Qualifizierungsbausteine: Ziele, aktueller Stand und erste Erfahrungen (Literaturstudie)
 
5. Benachteiligte Jugendliche in der Berufsbildung: Aktuelle Reformansätze und Erfahrungen (für unterschiedliche Zielgruppen nach Vorschlag der Bachelorkandidaten; Literaturstudie)

Hinweis: Dieses Thema ist schon mit Bezug auf verschiedene Zielgruppen (Migranten, Behinderte, Strafgefangene) bearbeitet worden. Bei diesem Thema käme es daher auf eine genaue Zielgruppenfokussierung an.

6. Kompetenzmessung: Nationale und internationale Erfahrungen und Konzepte (Literaturstudie) – RESERVIERT

7. Berufliche Bildung in Deutschland und Schweiz:  eine vergleichende Analyse ausgewählter Reformprozesse
 
8. Diversity Management in beruflicher Bildung, Personalauswahl und Personalentwicklung als Beitrag zur Chancengleichheit?
 
9. Weiterbildung als Chance oder Problem für Migranten und Migrantinnen? Abbau oder Reproduktion von Ungleichheit?
 
10. Anerkennung und Zertifizierung von informell erworbenem Wissen in der Arbeitswelt
 
11. Weiterbildung und Anerkennung informell erworbener Kompetenzen bei älteren Erwerbstätigen
 
12. Qualitätsmanagement in der Weiterbildung – Konzepte und Probleme
 
13. Aufstiegsfortbildung: Konzepte – Erfahrungen – Probleme
 
14. Bildungs- und Ausbildungsmarketing im Zeichen des demographischen Wandels: Konzepte und Erfahrungen
 
15. Berufsbegleitendes Studium – Konzepte, Erfahrungen, Probleme – (VERGEBEN)
 
16. Diskriminierung von Migranten und Migrantinnen in der beruflichen Bildung: Empirische Befunde – Erklärungen – Lösungsansätze
 
17. E-Learning in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung – Aktuelle Entwicklungen und Probleme

18. Teilzeit-Berufsausbildung: Hintergründe und Erfahrungen

Neben den oben genannten thematischen Beispielen sind natürlich auch weitere reine Literaturarbeiten möglich. Ich erwarte Ihre Vorschläge!

Teil 2: Ideen zur Themengenerierung für die nachfrageorientierte Variante

In der nachfrageorientierten Variante unterbreiten Studierende Themenvorschläge für Bachelorarbeiten. Dabei kann es um reine Literaturstudien, aber auch um Themen gehen, die in Kooperation mit Praxispartnern erstellt werden. Je nach Umfang kann es sich um Einzel- oder Teamarbeiten handeln. Um Ihnen die Themenfindung zu erleichtern, seien nachfolgend einige Beispiele gegeben.

Generell bieten sich alle aktuellen Reformansätze zur beruflichen Bildung für je eine Literaturstudie im Rahmen einer Bachelorarbeit an (Hintergründe; Problemlagen; Reformideen und -ansätze; erste Erfahrungen; Probleme; Perspektiven). Hierzu empfehle ich zur Themengenerierung einen Blick in die aktuellen Berufsbildungsberichte des BMBF sowie in die Literaturdatenbank berufliche Bildung des BIBB. Für Praxisarbeiten kommen Themen in Frage, die auf eine Instrumentenentwicklung für ein spezifisches praktisches Problem in einem Unternehmen oder bei einem Bildungsträger oder einer Schule ausgerichtet sind. Beispiele hierzu:

  • Entwicklung von themenspezifischen Übungseinheiten für ein Assessment-Center
  • Entwicklung eines Instrumentenkoffers zur Transferförderung
  • Instrumentenentwicklung zur Nutzenmessung von Weiterbildung in einem Unternehmen usw.

Auch die Entwicklung theoriegeleiteter Evaluationskonzepte für konkrete Bildungsmaßnahmen sowie deren Anwendung sind ebenso möglich wie theoriegeleitete Konzeptentwicklungen für

  • konkrete Weiterbildungsseminare
  • Coaching-Ansätze
  • Mitarbeiterbindungsansätze usw.